© sonnengrau® by TANJA SALKOWSKI

  • Grey Facebook Icon
  • Grey YouTube Icon
  • Grey Instagram Icon
Schön, dass du da bist

Ich heiße Tanja Salkowski. 2008 erhielt ich die Diagnose rezidivierende, mittelschwere Depression. Seitdem schreibe ich und rede darüber.

  • Grey Facebook Icon
  • Grey YouTube Icon
  • Grey Instagram Icon

Bekannt aus:

Bestelle jetzt mein Buch/Hörbuch.
(Auch als eBook erhältlich)
SONNENGRAU
ICH HABE DEPRESSIONEN
- NA UND?
Andere Beiträge
Please reload

Archiv
Please reload

Nach Stichworten suchen

Diagnose Depression: Warum du dich bei deinem Hausarzt durchboxen solltest

14.10.2017

 

Du merkst schon seit Wochen oder Monaten, dass es dir nicht gut geht. Körperlich nicht auf der Höhe. Seelisch schon mal gar nicht. Schlafstörungen, Müdigkeit, Ängste, Trägheit, keine Freude mehr, Überforderung, Stress, kommst schwer aus dem Bett, nah am Wasser gebaut, Rückzug von Familien und Freunden, Appetitlosigkeit - ach, es gibt so viele beschissene Symptome, die einen auf einmal überkommen können. Und es gibt so viele verschiedene Ursachen dafür, warum du gerade da stehst, wo du jetzt stehst. 


Jedem, der mich kontaktiert und nach Rat fragt, dem empfehle ich zunächst zu seinem Hausarzt zu gehen. Erste, wichtige Anlaufstelle. Und habe keine Angst! Dein Hausarzt ist da, um dir zu helfen - das ist sein Job. Und dein Hausarzt weiß, das solche Symptome in eine Krankheit führen können, nämlich in eine Depression. 
Ok. Nun gibt es solche und solche Hausärzte. Ich habe mittlerweile viele Horror-Storys gehört. Aber auch sehr gute. Ich selbst habe unfassbar tolle Ärzte erlebt, aber auch Idioten bzw. solche, bei denen ich gleich wieder aus dem Sprechzimmer gerannt bin. 

Einige Hausärzte haben sich meine Symptome angehört, den Rezeptblock gezückt und mir Antidepressiva verschrieben (die ich bis heute nie genommen habe). Ohne mich zu einem Psychologen zu schicken und ohne vorherige, körperliche Untersuchung. Ich möchte meinen, dass dies schon an Körperverletzung grenzt.

Solltest du diese Situation auch erleben, kannst du folgendes tun:

 

  1. Du stehst auf und gehst. Und suchst dir einen anderen Hausarzt. (z.B. über www.jameda.de)

  2. Du bestehst darauf, dass dich dein Arzt zunächst von oben bis unten durchcheckt!

 

Warum sage ich dir das?

Wie bereits erwähnt, kann eine instabile, psychische Phase oder eine Depression viele Ursachen haben. Auch körperliche Erkrankungen können eine Depression auslösen, von denen du vielleicht noch gar nichts weißt!

Körperliche Ursachen können z.B. sein:

 

  • Hormonstörungen wie eine Schilddrüsenunter- oder -überfunktion

  • niedriger Blutzuckerspiegel

  • Vitaminmangel (D, B12, Folsäure,...)

  • Infektionen

  • Diabetes

  • Darmerkrankungen (z.B. durch falsche Ernährung oder Unverträglichkeiten)

  • Zahnwurzelentzündungen

  • Erkrankung der Organe (z.B. Leber)

  • dauernde Schmerzen

  • Hirntumor

  • Multiple Sklerose

  • Parkinson

 

Um eine körperliche Ursache der Symptome ausschließen zu können, sind also umfangreiche, körperliche Untersuchungen zur Abklärung wichtig. Dazu gehören vor allem eine große Blutuntersuchung. (Achtung: Vor allem bei der Untersuchen des Vitamin D-Spiegels im Blut rollen viele Ärzte die Augen und halten das für totalen Humbug. Warum ich dies nicht tue, werde ich in einem nächsten Blog-Beitrag erläutern.)


Bestehe darauf, dass dich dein Arzt auf den Kopf stellt und bestehe darauf, dass er dein Blut ins Labor schickt! Sollte er mosern und meckern und griesgrämig sein, dann stehe auf und gehe! 

Es gibt tolle Hausärzte, die von alleine drauf kommen und genau wissen, was zu tun ist, bevor sie den Rezeptblock mit Antidepressiva zücken (was meiner Meinung nach nur ein Psychiater tun sollte!).


Erst wenn du ordentlich durchgecheckt wurdest, kann ein individuell angepasster Behandlungsplan existieren, der dir weiterhelfen wird. 

 

 

 

 

 

 

Auf Facebook teilen
Please reload

Please reload